Der Arbeitsschutz NRW im Bundestag

Der Arbeitsschutz in NRW ist thematisch im Bundestag angekommen.

In einer Rede zur aktuellen Situation der Werkvertragsnehmer in der Fleischindustrie und deren Wohnverhältnisse, hat der Arbeitsminister aus NRW, Karl-Josef-Laumann, erneut den Arbeitsschutz als eine der wichtigsten Säulen beschrieben.

 

 

Die FAU weist ausdrücklich darauf hin, dass die Pläne, zukünftig regelmäßige Arbeitsschutzkontrollen in Schlachthöfen durchzuführen, nur durch den Einsatz von mehr Personal möglich sein wird.

Jetzt, in Krisenzeiten, erkennt die Politik die Vorzüge einer Sonderordnungsbehörde wie dem Arbeitsschutz. Gezielte Aufträge werden in kürzester Zeit umgesetzt und die Entscheidungsträger mit verlässlichen Informationen versorgt.

 

Aktuell werden Einsätze in Schlachthöfen durch Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachdezernaten und sogar Bezirksregierungsübergreifend durchgeführt.

Es ist jedoch nicht nur das Aufsichtspersonal vor Ort zu nennen, sondern auch diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die die eigentliche Linienarbeit in den Dienststellen und restlichen Betrieben weiterführen.

Noch findet nur eine Personalverschiebung statt. Die FAU BTB setzt sich deshalb für ein nachhaltiges Personalkonzept ein, in dem der zahlenmäßige Bedarf an Aufsichtsbeamtinnen und -beamten für die Pläne des Arbeitsministers festgeschrieben wird.